Sophie2018-10-04T16:02:02+00:00

Project Description

NIV auf die sensible Art:
Nicht-invasive Ventilation mit der Sophie

Damit Beatmung und Sauerstoffsättigung immer optimal sind

Die große Herausforderung bei der NIV von Neu- und Frühgeborenen besteht darin, Beatmung und Sauerstoffsättigung möglichst in Echtzeit an die aktuelle Patientensituation anzupassen. Genau das kann die SOPHIE automatisch. Dank modernster Sensorik erkennt sie sofort, wenn sich Atmung bzw. Sauerstofffraktion verändern und passt die Therapieparameter entsprechend an. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, einen Hochfrequenzoszillator (HFO) hinzuzuschalten, wenn die Situation des Kindes dies erfordert. Und zwar auf Knopfdruck. Denn der HFO ist bei der Sophie genauso inklusive wie ein leistungsstarkes Atemgasbefeuchtungssystem.

NIV Beatmung mit der Sophie: Ihre Vorteile

Einfach auf Knopfdruck Funktionen zuschalten

Konventionelles Beatmungsgerät, Hochfrequenzoszillator und Atemgasbefeuchter – die Sophie ist mehr als ein Gerät zur NIV-Beatmung. Sie kann alles, was für die Versorgung von Frühchen in diesem Umfeld wichtig ist und ermöglicht es Ihnen außerdem, je nach Bedarf und Situation Funktionen zu- und abzuschalten.

  • Schnelle Anpassung der Beatmungstherapie an die Situation des Kindes
  • Kein Zustöpseln separater HFOs, keine Umbauarbeiten, keine zusätzlichen Steckverbindungen
  • Leichteres, schnelleres und sichereres Arbeiten mit einem intuitiven Bedienkonzept

Respirationssensor und -regler

Früh- und Neugeborene sind wie Kinder sind: Sie wollen sich bewegen, ziehen ihre Beinchen an, strecken die kleinen Arme. Das bedeutet auch, dass sich die Atmung immer wieder verändert. Der Respirationssensor der Sophie wandelt die Bewegungen der Kleinen in ein stabiles und reaktionsschnelles Triggersignal um. Die Beatmung wir automatisch angepasst.

  • Optimierte Synchronisation von Kindsatmung und NIV-Beatmung
  • Air-Leak-Syndromen und Bronchopulmonaler Dysplasie vorbeugen
  • Deutlich reduzierte Reinturbationsrate

Automatische SPO2-Kontrolle

SPOC heißt der SPO2-Regler, der bei der Sophie schon inklusive ist und voll automatisch für eine optimale Sauerstoffsättigung sorgt. Damit Sie den Therapieverlauf immer im Detail im Blick haben, werden alle Beatmungsparameter alle zwei Sekunden erfasst und über den Monitor sowie eine entsprechende Auswertungssoftware dargestellt.

  • Hirnschäden und Erblindungen verhindern: durch eine in Echtzeit angepasste Sauerstoffsättigung
  • Nur ein Sensor, über den Beatmung und Sauerstoffsättigung automatisch kontrolliert werden
  • Ideale Kombination: deutlich reduzierter Pflegeaufwand und verbesserte Patientensicherheit

Sophie übernimmt Therapieanpassungen

Schwestern und Pfleger können nicht zeitgleich und jede Sekunde jeden einzelnen ihrer kleinen Patienten im Blick haben. Das ist eine Tatsache. Die damit verbundene Sorge, einmal nicht zur rechten Zeit am richtigen Bett zu sein, kann Sophie mindern. Denn sie leistet nicht nur die wichtige dauerhafte und detaillierte Überwachung, sondern passt die Therapie auch automatisch an. Und übernimmt die Dokumentation. Das entlastet und schafft Freiräume für die wichtigen Teile der Pflege, die aus gutem Grund nicht automatisiert werden können.

  • Kein händisches Erfassen der Sauerstoffsättigung über den Tag hinweg
  • Deutlich reduzierte manuelle Therapieanpassungen und damit erheblich reduzierter Zeit- und Dokumentationsaufwand
  • Mehr Sicherheit, dass kleine Patienten jederzeit optimal beatmet werden

Entdecken Sie, was die Sophie in Sachen nicht invasive Beatmung alles kann

Auf den ersten Blick sieht die Sophie aus wie ein normales Gerät für die nicht invasive Beatmung.
Dabei kann sie so viel mehr, wenn es um die optimale Versorgung von Neu- und Frühgeborenen geht. Erleben Sie es selbst und entdecken Sie, was in Sophie steckt.

NIV Beatmung: Einstellung und Funktionen

Im Rahmen der NIV Beatmung und -Einstellung erfüllt die Sophie gleich drei Funktionen:

Produktsteckbrief Sophie

Patientengruppen:

  • Neu- und Frühgeborene
  • Kinder mit einem Gewicht von bis zu 25 kg,

Klinikbereiche:

  • interdisziplinäre oder fachspezifische Intensivstationen
  • Erstversorgungsstationen für Früh- und Neugeborene
  • Transport zwischen Stationen, Abteilungen oder Kliniken
  • zeitgesteuert
  • druckkontrolliert
  • alle etablierten konventionellen und druckgesteuerten Beatmungsformen
  • Wahl der Beatmungsform über ein übersichtliches Menü: einfach und schnell
  • Volumengarantie: Beatmungsdruck orientiert sich an zuvor gemessenem exspiratorischen Tidalvolumen
  • Bildschirm: 10,4’’ Farbmonitor
  • Bedienelemente: Drucktaster und Dreh-Drück-Steller
  • Patiententeil mit integriertem beheiztem Atemluftbefeuchter
  • Patientenschlauchsysteme
  • Schlauchwärmer zur Kompensation größerer Temperaturunterschiede
  • Pneumotachographen und Zubehör
  • Zubehör für externen Trigger
  • Medikamentenvernebler
  • Masken und Zubehör
  • Fahrstative und Halterungen
  • Wartungssets
  • NO-Zubehör
  • Anschlussschläuche
  • EasyFlow nCPAP Systeme
  • Spacesuit

Wussten Sie, dass …?

Steve Wonder – oder Steveland Hardaway Judkins, wie er eigentlich heißt – kam sechs Wochen zu früh auf die Welt. Er wurde in einem Inkubator beatmet, bei dem die Sauerstoffkonzentration zu hoch eingestellt war. Die Folge war eine Frühgeborenen-Retinopathie. Er erblindete.

Ohne Geräte zur automatischen Anpassung der Sauerstoffsättigung an die Patientensituation, müssen die Pflegenden die Zufuhr händisch regulieren. Und das bis zu 150-mal pro Tag und Patient. Vor jedem händischen Einstellen der Beatmungssysteme werden die Hände desinfiziert. Das nimmt im Schnitt 30 Sekunden in Anspruch. Bei 150 Eingriffen kommen so pro Patient und Tag rund 75 Minuten zusammen. Berücksichtigt man jetzt noch, dass jede Schwester bzw. jeder Pfleger bis zu drei Patienten gleichzeitig betreut, stellt man fest: Hier werden mehr als 3 Stunden fürs Händedesinfizieren aufgewendet. Beim Einsatz moderner Geräte mit automatischer Anpassung der Sauerstoffsättigung kann diese Zeit anders genutzt werden: für die persönliche Patientenbetreuung und die grundlegende medizinische Versorgung.

Wenn Neugeborene auch nur 40 – 60 % ihrer großen Muskeln bewegen – also beispielsweise Bein- Abdominal- oder Gesäßmuskel – lässt das den Sauerstoffbedarf innerhalb kürzester Zeit erheblich ansteigen. Und zwar bis auf das Vierfache.

Downloads

Broschüre „Sophie“
Technische Spezifikationen

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Bei Fragen zur NIV oder SOPHIE im Allgemeinen, rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail – wir sind gerne für Sie da:

Tel.: +49 6439/91250
E-Mail: vertrieb@stephan-gmbh.com